EUROPÄISCHER SOJA

Ein wichtiger Bestandteil von Geflügelfutter ist Soja, der hauptsächlich in Südamerika angebaut wird. Hubers Landhendl setzt bei seinen Vertragslandwirten auf regionales Futter und daher wurde bereits mit Jänner 2013 große Mengen an europäischem Soja an unsere Landhendl verfüttert.

Somit trägt Hubers Landhendl aktiv zur Schonung der Ökosysteme des südamerikanischen Regenwaldes bei.

Obwohl Österreich mit einem in den letzten Jahren rasant steigenden Sojaanbau (2011: rd. 37.500 ha Sojaanbau in Österreich; mit einer Ernte von knapp 105.000 Tonnen Soja) zum drittgrößten Sojaproduzenten Europas aufgestiegen ist, stammen lediglich 13,3% der in Österreich benötigten Soja aus dem Inland.

Damit liegt ein großer Teil der Wertschöpfung in der heimischen Eiweißversorgung außerhalb Österreichs. Ein Trend, der europaweit derselbe ist: Auf rund 20 Mio. ha in Nord- und Südamerika werden Sojabohnen ausschließlich für den europäischen Bedarf angebaut – mit einem Gesamt-Import von rund 23 Mio. Tonnen Sojaschrot und 12,5 Mio. Tonnen Sojabohnen pro Jahr.

So wird nicht nur die große Abhängigkeit von Soja-Importen zur zentralen Herausforderung für Europa; auch beim Thema Klimaschutz hat der Soja-Import eine hohe Relevanz. Eine Studie des renommierten SERI-Institutes belegt, dass allein bei der österreichischen Schweinefleisch-Produktion eine Umstellung von Import-Soja auf regionale, in Europa angebaute Soja etwa 50 % der CO2-Emissionen einsparen könnte – insgesamt rund 1,1 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr.

Aus all diesen Gründen hat sich Hubers Landhendl dazu entschlossen, bei den Futtermitteln den Sojaanteil aus heimischer Wirtschaft Schritt für Schritt zu erhöhen, den sogenannten europäischen Soja.

(Quelle: http://www.donausoja.org/donau-soja, Datum 21.10.2013)